Gratiskultur Print

In der Printwelt hat sich eine gewaltige Kostenloskultur entwickelt. Massen von Menschen glauben, für Zeitungen nicht zahlen zu müssen, und nutzen sie skrupellos Tag für Tag umsonst — ohne sich zu fragen, wovon der Bauer denn leben soll, wenn der Supermarkt seine Butter verschenkt.

Und die Verlage stören sich nicht daran, sondern sind auch noch stolz darauf. Je häufiger die „Bild”-Zeitung weitergereicht wird, desto mehr Geld können sie von den Anzeigekunden verlangen.

In Wahrheit haben die Mathias Döpfners dieses Landes trotz des ganzen Geheules, dass Leistung honoriert werden müsse, kein Problem mit Menschen, die ihre Medien nutzen, ohne dafür zu bezahlen. Sie verdienen auch an diesen Menschen, weil sie deren Aufmerksamkeit an die Werbekunden weiterverkaufen können.

Herr Niggemeier macht sicher nicht immer alles richtig. In diesem Artikel aber schon.

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