Projekt-Finanzierung mit Second Life für Arme?

Was also tun? Norbert Hillinger hat auf seinem Future Film Promotion Blog ein recht schönes Beispiel gefunden, wie man seine Fans motivieren kann, sich finanziell an einem Vorhaben, in diesem Fall einem Film, zu beteiligen. Um den Thriller TILT zu produzieren, haben die Produzenten auf Kickstarter eine Kampagne gestartet, dessen Ziel es war, 15.000 USD von den Fans zu bekommen.

Im Rahmen der Kampagne entstand mit “Brainerd, MN, also know as TILTtheTown” eine virtuelle Stadt, in die die Unterstützer einziehen konnten.

“Jeder einzelne Spender wurde zusätzlich mit einer fiktionalen Biographie ausgestattet, teilweise stehen die Charaktere untereinander in einer (erfundenen) Beziehung. Via Google Map bzw. Storybook haben Besucher der Stadt jederzeit Einblick in die dort lebenden Personen und ihre Geschichten. Häufig bringen sich die dahinter stehenden Spender auch ins Geschehen mit ein und kommunizierten so auch außerhalb der Webseite über ihre Rolle mit anderen,”

beschreibt Norbert Hillinger die kreative Idee.

Was so eine virtuelle Vergütung von Spenden in jedem Fall erreicht: Die User und Fans meines Projekts finden einen Grund öfter mal vorbei zu schauen und verteilen über die Aktivität in solchen virtuellen Städten immer wieder Links zu meinem Projekt. Ob es darüber hinaus neue Nutzer generiert, nur weil man dafür die Mitgliedschaft in einem Second Life für Arme angeboten bekommt, wage ich zu bezweifeln. Nichtsdestotrotz: Tolle Idee, die mit wenig Aufwand genügend (viralen) Druck auf die Straße bringen kann.

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