Glims – Nützliche Safari Tools in einer App

Über diese Auflistung von 70 Apps for Advanced MacUsers bei AppStorm bin ich auf Glims gestoßen. Die kostenlose App für Mac OS X Snow Leopard erweitert Safari um einige nützliche Features (Hersteller-Angabe unter den Bildern). Besonders die Eingabevorschläge und die Vorschaubildchen im Suchergebnis efallen mir gut: 

Die Feature-List: 
• Adds thumbnails to Google.com search results
• Adds thumbnails to Yahoo.com search results
• Adds search engines to the default Google search tab
• Adds full-screen browsing capability
• Adds Favicons to tab labels
• Adds keyword search from address bar
• Undo „Close Tab“ (cmd-z)
• Re-opens last session when Safari starts
• Auto-Closes download window
• Adds new tab position option (right/left/leftmost/rightmost)
• Adds tab closing using middle mouse button
• Focus last selected tab
• Always open links in a new tab
• Type-ahead support (auto cmd-f)
• Sets the focus on the search field when opening a new window
• Adds Amazon’s information banner on Google.com search results
• Adds Amazon’s information banner on Yahoo.com search results
• Adds a „Max Window Size“ menu item to resize the Safari window
• Forms autocomplete always on
• Autocomplete search phrase
• Adds bookmark separator
• Adds bookmark actions
• Dated download folders
• Localized to Japanese, French, Polish, German, Spanish, Italian, and Korean

 

 

Uni-Texte und Abschlussarbeiten publizieren

Bin gerade durch Zufall auf GRIN.com gestoßen, ein Verlag, der die Publikation von Texten für jedermann ermöglichen will. Man kann kostenlos seine Texte auf deren Plattformen zum Download anbieten, es als Buch veröffentlichen und so die eigenen Arbeiten aus der Uni einem Publikum zugänglich machen, ein paar (wenige) Euro mit dem Verkauf verdienen und die Publikation (bei Büchern mit ISBN) als Referenz angeben. Toll für´s Ego und zum Angeben, oder?!

 

Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Sache ist, denn die Qualität der angebotenen Texte schwankt sicher stark. Aber über solche Publikations-Plattformen könnte ein interessanter Markt für Texte neben dem klassischen Verlagswesen entstehen und so manche gelungene Hausarbeit aus der Uni einem anderen Student oder Interessenten weiterhelfen. Kennst Du andere Angebote dieser Art? Hast Du Erfahrungen mit solchen Anbietern gemacht?

Und ich dachte, Di Lorenzo hätte es verstanden…

„Ich habe nichts gegen das Internet – wohl aber gegen die Ideologie des Internets“, so der „Zeit“-Chef. „Wir brauchen Paid Content!“ Dabei dürften sich die Redaktionen ihre Formate und Inhalte nicht von iPad und Co diktieren lassen, „sondern wir müssen die Geräte für uns nutzbar machen“.

via horizont.net

Was ist denn bitte die „Ideologie des Internets“? Das Internet besteht immer noch aus den Menschen, die es nutzen und Inhalte bereitstellen. Dass die Menschen für die breite Masse an Mittelmaß-Content im Netz keinen Cent ausgeben will, ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern verständlich.

Auch will das iPad selbst etwas vorschreiben. Apple nutzt nur die verpasste Chance der Medienkonzerne, ein eigenes digitales Format samt Hardware zu etablieren. Wer zu spät kommt…

Immerhin: Di Lorenzo sagt auch etwas sehr richtiges, das den Quark weiter oben etwas relativiert: „Journalismus benötigt nicht nur Sendungsbewusstsein, sondern auch Empfangsbereitschaft.“ und weiter „Die Zeitung der Zukunft zeigt nicht den Informationsfluss, sondern die Ufer.“

Was bin ich?

„Was bin ich? Das Mixtape [heute: Die iTunes-Bibliothek] ist die beste Antwort auf diese Frage, wenn jemand anders sie stellt, denn im Mixtape und nur dort erschließt sich dem, der willens und in der Lage ist, zu hören die Innensicht meiner Person.“*

Itunes-1

* Moritz Baßler, „Was bin Ich?“ Die Antwort der Mixtapes, in: Institut für Volkskunde der Universität Hamburg(Hg.), Vokus. Volkskundlich-kulturwissenschaftliche Schriften 13 (2003), S. 29–37.

Private Hochschulen – Mehr Schein als Sein

Aber auch private Geldgeber investieren viel in den Aufbau privater Hochschulen. […] Das Geld wäre besser bei staatlichen Universitäten aufgehoben. Dort existierten bereits die funktionierenden Strukturen und die kritische Masse, die nötig sind, um Exzellenz in Forschung und Lehre tatsächlich zu erreichen.

Wenn es nicht so schade wäre, dass soviel Geld (für das Bildungssystem) verblasen wird, würde ich einfach sagen: Pech gehabt!

Elektronische Musik – die Musik zu der wir tanzen

Der neue Sound: Was soll das, bitte, sein? Wird denn so etwas Altes, fast schon rührend nach gestern Klingendes wie der neue Sound überhaupt noch hergestellt? Nach den vielen Begriffen für Clubsounds, die seit den achtziger Jahren durch das Nachtleben fliegen – High Energy, House, Acid House, Techno, Jungle Techno, Trance, Tribal, Drum’n’Bass, Progressive House, Electro, Electro Clash, Minimal Techno – hat da irgendjemand noch Lust, sich einen neuen Begriff zu merken?

Hat jemand eine Seite parat, auf der man sich die einzelnen elektronischen Musikrichtungen anhören kann, um zu lernen sie zu unterscheiden. Ich meine, so eine Seite mal gesehen zu haben.

Insgesamt ein schöner Artikel über die Clubkultur in Deutschland, den Wandel der elektronischen Musik und seiner Zuhörer. Teilweise etwas pessimistisch, teilweise daneben, meistens aber treffend und vor allem Einblicke verschaffend.

Sind sich @breitenbach und @autopoiet uneinig darüber, dass sie sich eigentlich einig sind?

Gestern veröffentlichte Patrick Breitenbach eine Replik im FAZ-Blog „Deus ex Machina“, die die vorangegangenen Verunglimpfungen des Internets (zu einem „Leviathan“) in den etablierten Massenmedien und im Buch „Payback“ des FAZ-Chefs Frank Schirrmacher zu relativieren/kontern versuchte. 

[…] mein Artikel im FAZ-Blog [ist] tatsächlich ein Versuch mit relativ einfachen Worten und Metaphern dem derzeitig konstruierten Leviathan entgegenzutreten, sich eben nicht von ihm einfach verschlingen zu lassen.

aus Breitenbachs Kommentar bei autopoiet

Sebastian Plönges kritisierte in seinem Blog „autopoiet“ die Herangehensweise Breitenbachs:

Die Reaktion auf kulturpessimistische und technikfeindliche Positionen sollte m.E. nicht in (zu) einfachen Antithesen bestehen; Begeisterung für ein »neues« Medium darf nicht mit einem tieferen Verständnis eben jenes Mediums verwechselt werden (»verwechselt« im Sinne Spencer Browns, der in seinen »Laws of Form« das Gleichheitszeichen als Verwechslung definiert).

aus Plönges´ Artikel bei autopoiet 

Viel unterhaltsamer als die beiden Artikel, der Wortwechsel in den Kommentaren oder auf Twitter ist eigentlich, dass die beiden Diskutanten vor lauter Details völlig übersehen, dass sie offenbar das gleiche denken und wollen, nur auf unterschiedliche Art und Weise erklären wollen. Oder hab ich vor lauter wichtigen Theorie-Zitaten und Haarspalterei den Überblick verloren?