"Ich habe nichts gegen das Internet - wohl aber gegen die Ideologie des Internets", so der „Zeit"-Chef. „Wir brauchen Paid Content!" Dabei dürften sich die Redaktionen ihre Formate und Inhalte nicht von iPad und Co diktieren lassen, „sondern wir müssen die Geräte für uns nutzbar machen".via horizont.net
Was ist denn bitte die "Ideologie des Internets"? Das Internet besteht immer noch aus den Menschen, die es nutzen und Inhalte bereitstellen. Dass die Menschen für die breite Masse an Mittelmaß-Content im Netz keinen Cent ausgeben will, ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern verständlich.
Auch will das iPad selbst etwas vorschreiben. Apple nutzt nur die verpasste Chance der Medienkonzerne, ein eigenes digitales Format samt Hardware zu etablieren. Wer zu spät kommt...
Immerhin: Di Lorenzo sagt auch etwas sehr richtiges, das den Quark weiter oben etwas relativiert: „Journalismus benötigt nicht nur Sendungsbewusstsein, sondern auch Empfangsbereitschaft." und weiter "Die Zeitung der Zukunft zeigt nicht den Informationsfluss, sondern die Ufer."
